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Prophezeiungen 2
Der alte Fliesser Pfarrer (1758-1846)
Wenn der Luxus so gross geworden ist, dass man Männer und Frauen an der Kleidung nicht mehr unterscheiden kann, und wenn unter Stalltüre eine Art Kellnerin steht, dann passt auf, es kommen die letzten Zeiten - Wenn die Eitelkeit auf den Friedhof kommt (Mode beim Begräbnis), weicht das Christentum aus dem Haus
Der alte Fliesser Pfarrer (1758-1846)
Wenn die Kinder wie Affen gekleidet sind, wird das Luthertum in Tirol einziehen.
Ein unbekannter Düsseldorfer Kapuzinerpater (1762)
wenn die Frauensleute nicht wissen, was sie vor Üppigkeit und Hochmut für Kleider tragen wollen, bald kurz, bald lang, bald eng, bald weit: Wenn die Männer auch ihre Trachten ändern, und man allgemein die Bärte der Kpuziner trägt: Dann wird Gott die Welt züchtigen.
Erna Stieglitz (1894-1965)
Wärend im Westen Bequemlichkeit, Weichheit, Wohlstand und Luxus obenan stehen, bereitet sich der Osten auf die grosse Auseinandersetzung vor und erzieht zur Entbehrung, stählt die Völker und sorgt für Nachwuchs und Waffen
Mühlhiasl (1755-1825)
Dann werden Häuser gebaut, nichts wie Häuser, Schulhäuser wie Paläste, aber zuerst für Soldaten. In den Städten bauen sie Häuser, hohe Häuser, und davor kleine Häuser wie Impenstöcke oder Pilze, eins am anderen, schneeweisse Häuser mit glänzenden Dächern... Es werden in die wilden Waldungen viele grosse Häuser und Paläste eingebaut, dass Fürsten und hohe Herren darin wohnen könnten
Mother Shipton lebte vor Nostradamus
Wenn Frauen, Hosen tragen, sich wie Männer kleiden, wenn sie die Locken sich vom Haupte schneiden, wenn sich Bilder bewegen, wie erfüllt vom Leben, wenn Menschen, Vögel gleich, sich in die Lüfte heben, wenn Schiffe sich wie Fische tummeln unter Fluten, dann wird die halbe Welt vergehen und verbluten.
Fuhrmannl (1690-1763)
Es wird einmal die Zeit kommen, dass: Der Bauer wird sich wie der Bürger und der Bürger wie der Adelsherr kleiden. Auch die Weiber wollen dann alle Tage anders gekleidet sein, bald kurz, bald lang; selbst in Mannskleidern werden sie gehen und verschiedene Farben haben, dass man sich wundern wird. Die Weiber werden die Haare bald gestutzt, bald sonderbar geringelt haben, alle Jahre anders. Was sie heute anziehen, werden sie morgen wegwerfen oder alle Tage ummodeln. Sie werden ihren Körper nackt zur Schau tragen, um Männern zu gefallen.
Unbekannter Seher
Die Vorzeichen des grossen Weltkrieges sind: Wenn die Weiber halb nackt gehen und Hosen tragen, dass man sie von den Männern nicht mehr auseinanderkennen wird. Wenn die Weiber rote und grüne Hüte tragen.
Sepp Wudy (Anfang 20. Jhrdt)
Der Anlass wird sein, dass die Leut' den Teufel nimmer erkennen, weil er schön gekleidet ist und ihnen alles verspricht ... Aber was sag ich! Dich geht es ja nichts mehr an (1914), aber sag es Deinen Kindern und Kindeskindern. Die haben damit zu tun und erleben am End' die ganze Geschichte
Unbekannter Seher aus dem Sauerland ca. 1950
Wenn die Zeit nahe sein wird, dann wissen die Menschen vor Hoffart nicht, wie sie sich kleiden sollen.
Mühlhiasl (1755-1825)
Sie macht die Leut' immer närrischer und gescheiter ...Die Mannsbilder werden statt der Waldlertracht rote und farbige Hüte tragen und mit gewichsten Stiefeln in der Miststatt stehen ... Die Weibsbilder werden wie die Rabenköpfe daher kommen und man wird sie wie die Gesen spüren ... Wenn die Rabenköpfe aus der Mode kommen und die Weiberleut Hüte tragen wie die Mannsbilder, dann ist die erste Zeit vorbei und es kommt die andere mit dem grossen Krieg. ... Die Mannsbilder werden sich tragen wie die Weibersleut und die Weibersleut wie die Mannsbilder, man wird sie nimmer mehr auseinander kennen ... Man wird den Bauer nicht vom Bürger, den Bürger nicht vom Edelmann und die Magd nicht von der Frau kennen ... Die Bauernleut weden sich gewanden wie die Städtischen und die Städtischen wie die Narren