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Prophezeiungen 2
Alois Irlmaier (1894-1959)
"Der Hunger treibt die Städter aufs Land. Sie wollen den Bauern das Vieh nehmen, dann muss sich der Bauer fest auf sein Sach setzen, sonst stehlens im das Hemd unter dem Hintern weg."
Garcilaso de la Vega (1501-1536)
"Nagender Hunger hält reiche Ernte und Kannibalenhorden morden und plündern."
Unbekannter Seher
"Wo die roten kommen, verliert das Leben seinen Wert. Es herrsch nur noch Grausamkeit und wilder Terror. Eine unbekannte Sklaverei wird das Los der Menschen werden."
Erna Stieglitz (1894-1965)
"Schon in den ersten Tagen der Kämpfe wird der elektrische Strom ausfallen. Schlagartig wird alles wieder von Hand gemacht werden müssen. Kein Elektroherd funktioniert mehr, kein Kühlschrank, keine Tiefkühltruhe, keine Waschmaschine, keine Geschirrspühlmaschine, kein Radiogerät, kein Fernsehapparat, keine Wasserpumpe, keine Zentralheizung, keine Melkmaschine, keine Benzinzapfsäule, kein elektrisches Licht, kein Aufzug, keine Bahn, von Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und Computern ganz zu schweigen. Auf der anderen Seite gibt es kein Stangeneis mehr und keine Leute, die melken können, gibt es keine Ackerpferde und keine Ochsen, gibt es keine Feuerherde und keine Waschküchen mehr. Und doch: Die Schwierigkeiten ... werden auf dem Lande bewältigt. Nicht in den Hochhäusern der Stadt. Dort bricht das Chaos aus. Das Wasserproblem ist unlösbar. Es fahren jedenfalls des Kraftstoffmangels wegen keine Tankfahrzeuge zur Wasserversorgung mehr durch die Strassen. Und auch auf dem Land: Wohl dem, der noch nicht an ein zentrales Wassernetz angeschlossen ist! Handbrunnen sind gefragt, wie in den Wochen vor dem Ende das bare Gold. Was am allermeisten auffällt: Niemand ist auf die Katastrophe vorbereitet. Weder der Staat noch der Einzelne ...Am Schluss werden sich die Massnahmen überstürzen - zu spät."
Korkowski
"Auf der anderen Rheinseite waren alles Ruinen, es brannte noch alles. Die Krieger waren ein gemischtes Volk, jedoch keine Polen oder Ostdeutsche. Viele sprachen russisch und hatten asiatische Gesichtszüge ...sie errichteten Hütten und Zelte ...einige Männer arbeiteten und trugen irgendwelche Gegenstände ...diese Barbaren vergnügten sich an jungen Frauen und Kindern auf eine Art und Weise, wie man es heute nur ...Sexheften sehen kann. Aber es war noch viel schlimmer... Diese haben versucht, ohne Zwang, die extremen Wünsche dieser Barbaren auszuführen. ...Dann sah ich, dass diejenigen, die nicht mehr aufstehen konnten, von den Kriegern an den Beinen gefasst wurden und hinter eine Tür geschleppt wurden. Dort stand ein Europäer, fasste die Halbtote und schleppte sie weiter."
Korkowski"Auf der anderen Rheinseite waren alles Ruinen, es brannte noch alles. Die Krieger waren ein gemischtes Volk, jedoch keine Polen oder Ostdeutsche. Viele sprachen russisch und hatten asiatische Gesichtszüge ...sie errichteten Hütten und Zelte ...einige Männer arbeiteten und trugen irgendwelche Gegenstände ...diese Barbaren vergnügten sich an jungen Frauen und Kindern auf eine Art und Weise, wie man es heute nur ...Sexheften sehen kann. Aber es war noch viel schlimmer... Diese haben versucht, ohne Zwang, die extremen Wünsche dieser Barbaren auszuführen. ...Dann sah ich, dass diejenigen, die nicht mehr aufstehen konnten, von den Kriegern an den Beinen gefasst wurden und hinter eine Tür geschleppt wurden. Dort stand ein Europäer, fasste die Halbtote und schleppte sie weiter."
Seherin Emelda
"Viele Männer und einige Frauen an Bäumen aufgehängt, andere an den Masten der Laternen, an den Mauern der Häuser, an der Kirche, und sogar an den Türen der Kirchen."
Erna Stieglitz (1894-1965)
"Das Faustrecht kehrt wieder, Gesetzlosigkeit, Chaos! Hungernde Grossstädtler werden zu Räubern an den Bauern. Bewaffnete Banden ziehen durchs Land, Fanatiker, Mörder, Psychophaten, Mob. Es ist ein nie zuvor, ausser vielleicht im Dreissigjährigen Krieg, dagewesener Schrecken! Und endlich dann die atomar verursachte Giftwolke, die auch hier ein Drittel der Menschheit dahinrafft."
Mühlhiasl (1755-1825)
"In der Stadt wird alles drunter und drüber gehen. Der Bruder wird seinen Bruder nicht mehr kennen, die Mutter ihre Kinder nicht. Von der Stadt werden die Leut aufs Land kommen und zum Bauern sagen: Lass mich ackern, doch der Bauer wird sie mit der Pflugreutn erschlagen. Die Bauern werden sich hohe Zäune ums Haus machen und aus dem Fenster auf die Leut schiessen. Wer feine Hände hat, wird aufgehängt werden. Das dauert aber nur ein oder zwei Mondlängen."